Wie bereits nach dem Besuch des O2 Festivals angekündigt ging es also erneut zu Massive Attack. Als Support war DJ Shadow dabei, was mich besonders erfreute, da ich mich auf dem Festival damals ja leider für Goldfrapp entschieden hatte.
Und was für ein leider, denn die Show, die DJ Shadow ablieferte war einfach unglaublich. Lediglich die beiden neuen Lieder, für die er sich gesangliche Unterstützung mitgebracht hatte, waren nicht so mein Fall, aber so konnte ich mir in aller Ruhe was zu trinken holen gehen. Der Rest war dafür mehr als überzeugend, und das fand nicht nur ich, denn zum ersten Mal in meiner bisherigen Konzertbesuchhistorie gab ein Support Act eine Zugabe. Selbst DJ Shadow schien von der Akzeptanz mehr als überrascht, und man kann nur hoffen, dass er bald wieder mit einer eigenen Tournee zurück kommt.

Danach Massive Attack, die mir genau das lieferten, was ich erwartet hatte. Leider gefiel mir die Liedauswahl nicht ganz so gut wie die Male zuvor, und das deutsche Publikum noch viel weniger. Die Halle kam mir ausserdem sehr erdrückend vor, und ich bereute, trotz meiner Tanzwut, dass ich meinen Sitzplatz aufgegeben hatte. Alles in allem also das schlechteste von allen bisher besuchten Konzerten, was jedoch nur an den äußeren Umständen lag, und nichts mit der Darbietung von Massive Attack zu tun hatte. Die war natürlich wie immer großartig.