(Foto von Nick Helderman)
Smell those sweet young things.
Looky here, this one’s got black hair.
She’s like a death metal queen…
Struttin’ sluts all through that whorehoppin’ scene.
Makes me say…
Shit, goddamn! I’m a Man? I’m a man?
Yes!
I said Shit goddamn! I’m a Man!!
Yeah Konzert! Mit der Rampsensau Jesse “The Devil” Hughes und seinen Eagles of Death Metal, die er vor einiger Zeit mit seinem Freund Josh “Baby Duck” Homme, der bei den Queens of the Stone Age Gitarrist ist und bei den Eagles auf die Bassdrum haut, gegründet hat.
Kurz vor dem Konzert wurde bekannt gegeben, dass
Eagles of Death Metal will re-release a Special Edition of “Death By Sexy…” on February 23rd in support of the current European Tour!
Die coolsten Säue von mindestens dieser Woche wenn nicht noch von viel mehr sind the arschkickenden KASABIAN.
Alter, war das ein geiles Konzert gestern.
Leitsänger Tom Meighan war auf Droge wie nix Gutes, würd ich sagen. Sollte er nüchtern gewesen sein, will ich mit ihm tauschen. Sofort und für immer.
Sergio Pizzorno dagegen ist kein rumhüpfender Glücksbärchi, sondern purer Sex. Groß (mindestens lang), schlank, Rockermähne und seinem Gang nach zu urteilen ganz dicke Eier. Dazu dann aber ein einfühlsam hohes Stimmchen zum Steine erweichen (Ob das mit der Stimmlage von den engen Hosen kommt?). Sergio, Du Stück!
Zusammen mit den drei Bandkollegen hauten sie einen Kracher nach dem anderen in die Menge, die auf dem Höhepunkt des Abends kreischte, wie damals als ich noch jung war bei den Pilzköpfen. Das Ganze garniert mit ordentlich viel Lichtgewitter war einfach dicker Rockandroll. Schön auch die dauergröhlenden Hardcorefans, die den Mannen aus Leicester von dort aus nachgereist sind. Holla, können Engländer einen drauf machen!
Die in den Musikvideos gern aus Bombastillustrationsgründen getragenen Uniformen oder das dort auch schon verwendete Setting Frauenknast waren in dieser Plakativität völlig unnötig gestern. Die Jungs spielen Bombast und da die Security nach der Zugabe zunächst niemanden Backstage ließ, schmachteten wir alle wie hinter Gittern…
(Foto von jamesgrayking)
Die lange konzertlose Zeit hat heute mit dem anstehenden Blood Brothers Konzert ein Ende. Kapuzen Pulli auf, rumschreien und abgehen.
- Cecilia and the silhouette saloon (mp3)
- Birth Skin/ Death Leather (mp3)
- Mutiny on the Ark of the blood brothers (mp3)
- Laser Life (YouTube)
- more YouTube Videos
Beim Durchhören der bis jetzt veröffentlichten Platten hat mir dir Band nicht so sehr gefallen wie auf dem Konzert. Richtig schön Hardcore, direkt ins Gesicht. Allerdings war das Publikum, was ich auch schon bei früheren Konzerten feststellte, einfach unter aller Sau. Die Leute sind teilweise nur so locker kopfnickend da gestanden und kein bisschen abgegangen. Bei einem späteren Gespräch mit Johnny Whitney - einem der Sänger - wurde auch laut, dass die Band von ihrem ersten Spanien-Gig mehr erwartet hätte, vor allem vom Publikum. Solche eine Band müsste man mit Pogo durch den ganzen Saal würdigen, anstatt nur blöd rumzustehen und leicht den Kopf hin und her zu bewegen.
Das weise Fräulein und ich, wir waren gemeinsam aus. Zwei Kapellen sollten zu unserem Vergnügen aufspielen.
„see i’ve been tryin to live this life with no success cause i will die“
Die erste wurde von einem LiedLeadsänger angeführt, der sich als Klon von Brad Pitt in Snatch und Pola Roy von den Helden ausgab und dabei ziemlich sympathisch war. Schön auch, dass er die Orchestrierung seiner Gruppe um die Mandoline ergänzt. Was Schlager oder Folk befürchten lässt, gibt so dem Klang was verträumtes. Ein schöner Klang. Snatch-Soundtrack und Heldenpop meets a lot of punkige Polka. Ich habe wohl noch nie erlebt, dass eine Band aus einem halben Song zwei ganze macht („shotgun girl“ und „We are happy now“) und konsequent intellektuell tiefgründig die Songtexte mit lalala auffüllt, OHNE dabei peinlich zu sein.
Wow! Wogen des musikalischen Glücks trugen mich gestern abend nach Hause (ja, das muss so kitschig ausgedrückt werden) und denke ich zurück, zaubert mir das Konzert von Mr. Ben Folds immer noch das breiteste Lächeln ins Gesicht. Es war fantastrilliardisch gut und das beste Konzert, das ich bisher vom Meister erleben durfte. Dass ich bereits vor Beginn des Konzerts meinen gesellschaftlichen Anschluss verloren hatte - mit Leuten aus dem Musikbusiness auf ein Konzert zu gehen, ist wie Straßenköter zum Haustier machen zu wollen, einmal nicht hingeguckt und schon “socializen” sie wieder irgendwo rum - war auch überhaupt nicht schlimm, denn dies war nun wirklich die Sorte Konzert, die man ohnehin für sich ganz allein erlebt.
Der Support wurde auch dieses Mal wieder von Clem Snide bzw. deren musikalischem Kopf Eef Barzelay bestritten, den ich bei seinem letzten Besuch im Rahmen der Unterstützerrolle irgendwie gar nicht so amüsant in Erinnerung habe. Das kann aber auch daran liegen, dass man damals in die atmosphärenlose Columbiahalle lud und ich mich mit ekelhaften, hochgewachsenen Menschen rumschlagen musste. Grundtenor - nachdem ich anmerkte, dass ich, als man sich fies vor mich gequetscht hatte, “vorher besser gesehen” hätte - “kleine Menschen sollten sich doch am besten eh gleich einsargen lassen.” Wahnsinn. Ich hätte die Frau nur noch zu gern darauf aufmerksam gemacht, dass sie im Begriff war, einem Künstler beizuwohnen, der sogar einen Song übers Kleinsein und Heimzahlen von Fieslichkeiten geschrieben hat. Stattdessen ärgere ich mich jetzt immer noch, zumal 1,65 m nicht klein, sondern echt Durchschnitt sind…
Auftakt Malcom Middleton, der mit ganz netten Texten daherkam, leider transportierten seine Stimme und die Musik das ganze nicht so toll.
Dann trat Herr Proper-Sheppard auf die Bühne, und ich verbrachte die nächste halbe Stunde damit herauszufinden, ob er nun angefangen hat irgendwelche Drogen zu nehmen, oder einfach nur ein arrogantes Arschloch geworden ist. Was ein bisschen Schade war, da genau in der Zeit die ganzen tollen alten Lieder gespielt worden sind.
Dann gab es eine geballte Ladung Lieder des neuen Albums, welche mich auch live nicht ganz überzeugen konnten. Big city riot war allerdings sehr toll (auch Anbetracht der Tatsache, dass sie es erst zum zweiten Mal live gespielt haben). Überhaupt, live, da ist man hinterher fast immer etwas enttäuscht, wenn man die Studioalben anhört, weil sie doch viel kraftloser wirken.
Immer wieder hab ich mich nach meiner Begleitung umgesehen, um mich daran zu erinnern, dass es jetzt und nicht vor 3 Jahren ist. Da schossen mir dann auch wieder die Vergleiche durch den Kopf, wieviel toller und besser doch alles beim ersten Mal war.
Aber als zum Abschluss dann Desert song no. 2 und The river song gespielt wurden, da war alles wieder beim Alten, und ich war versöhnt, und doch wütend, traurig, aber auch glücklich.