(Dass die nachfolgenden Live-Mitschnitte keine Vollständigkeit aufweisen, liegt schlicht und ergreifend daran, dass Frau Anne sich oft nur kurze Zeit dem Tanzzwang entziehen konnte, um diese Impressionen zu sammeln.)
Nun ist dieses Konzert schon gut 2 1/2 Tage her, aber der Mann an meiner Seite und ich, wir verhalten uns immer noch als hätten wir Glücksbärchis inhaliert. Wenn ich nicht diese bewegten (und ein paar in Ehrfurcht erstarrte) Bilder gemacht hätte, ich würde nicht daran glauben, wirklich dort gewesen zu sein. Ich weiß, der Herr Pathos schwängerte diesen Zeilen, aber: EY! ICH! HAB! SIE! GESEHEN! Und es war fantastrilliardisch großartig! Allein die Stimmung vor Beginn schien, als fielen Weihnachten, Geburtstag und der Leif-Eriksson-Tag plötzlich zusammen. Das Velodrom zeigte sich mit nahezu hippie-esquer guter Laune angefüllt und die Support DJs taten ihr Bestes, um diese mit Hilfe von wahren Klassikern in ungeahnte Höhen zu treiben. Want some?
Nachdem also die versammelte Glücksmasse schon zu Beginn komplett unter Starkstrom stand (Wann war ich eigentlich das letzte Mal vor einem Konzert sooo aufgeregt??), meldeten sich die verehrten Franzosen in Tönen zu Wort, die nicht besser hätten ausgewählt sein können. Denn wie von einem anderen Planeten eingeschwebt, erschienen diese Wesen, um uns mit ihrem musikalischen Gastgeschenk allesamt und vollkommen umzublasen. Zaghafte Klänge wurden zu Beats, verschrobene Vocals zu Lichtbildern und Worten im Hintergrund und plötzlich, ja plötzlich brannten die Riffs des Robot Rock in der Luft! Um sich nur wenige bereits schweißtropfende Minuten später in Technologic zu verwandeln. Buy it, use it, break it, fix it, trash it, change it, mail - upgrade it, charge it, point it, zoom it, press it, snap it, work it, quick - erase it.
In jeder Faser meines Körpers machte es sich die Euphorie heimelig und während ich schon beim 3. Mixtrack die Ohrringe aus ihren dazugehörigen Löchern popelte, damit sie mir nicht in einem Anfall von tanzwütiger Gelenkigkeit aus selbigen fliegen würden, stellte ich fest, dass neben mir das einzige Wesen auf dem Daft Punk Planeten existierte, das tatsächlich schlechte Laune hatte! Wie es dazu kam, ist mir ein Rätsel, auch machte ich mir weiter keine Gedanken über diese Frau, die ihre Chartlieblinge offenbar anders imaginiert hatte. Allein, der Gedanke an zukünftiges Lottospielen kam mir in den Sinn. Bei dieser Trefferquote? Immerhin entwickelten sich sämtliche andere Besucher auf der nach oben offenen Ekstasenskala gerade ins Unendliche:
Was an diesem Abend geschah, lässt sich trotzdem nur schwer in Worte kleiden und selbst wenn ich es versuche, wollen die Strampelmänner dem Erlebten nicht anständig passen. Ich bin einfach nur so froh, dort gewesen zu sein. Diese Musik war quasi körperlich spürbar. Ich kann kaum sagen, wie oft mir der Mund offen stand, ihm ein kleiner überrumpelter Fluch entschlüpfte und ich das Ganze schlichtweg nicht fassen konnte, obwohl ich gleichzeitig mittendrin herumschwamm, wie ein Fischlein im Wasser.
Und lieber Nilz, dies tut mir besonders für dich aufrichtig und ehrlich leid und ich hoffe, diese lebendigen Eindrucke sind dir auch ein kleiner Trost, aber: es war mit das Großartigste, was ich bisher sehen durfte! Am liebsten würde ich gleich nochmal und nochmal und nochmal…
Zurück bleibt ein beseeltes Lächeln, der iPod auf Dauerdaftenpunk gestellt und das Wissen, wenigstens ein kleines tolles Stückchen davon, bald wieder sehen zu können. Schönste Melancholie, dann im Tausch für das jubilierende Herz. Oder vielleicht sogar im Einklang? Verdammt, ich liebe es, wenn ich vor Emotionen förmlich überlaufe! Dann muss mir keiner vorschwafeln, wie schön das Leben ist. Ich weiß es einfach.
[…] ein klasse Konzert. Wenn ich mir allerdings die Videos vom Daft Punk Konzert in Berlin bei Blogrocking Beats anschaue, dann ärgere ich mich schon, dass ich sie am vergangenen Freitag […]
War in Düsseldorf. Das war auch schon sensationell, aber Berlin sah irgendwie noch besser aus. Dammit! Egal, hauptsache ich hab sie gesehen.
Kommentar von Marco am 11. Juli 2007 um 13:10 | Link
Ich war in Düsseldorf und Luxembourg, weil ich Düsseldorf nicht fassen konnte ;-) Es hat sich mehr als gelohnt!!! Der Auftritt in der Rockhal war fast noch geiler, auch wenn die Lichtshow ein paar Probleme gemacht hat. Fazit: Rockhal geileres Konzert, Düsseldorf geilere Lightshow! War bei beiden Konzerten fetteste Stimmung und das Live-Set von Belval habe ich auch schon gefunden:) http://lbravetti.free.fr/mix/daft%20punk%20-%20esch2.mp3
Geilste Eyecandy-Show, aller Zeiten!!! I´m addicted to them.
Ich hab Daft Punk am vergangenen Freitag leider nicht hier in Luxemburg sehen können, dafür hab ich gestern die Chemical Brothers live erlebt :D
Kommentar von Sven | Blog 7 am 9. Juli 2007 um 08:58 | Link
[…] ein klasse Konzert. Wenn ich mir allerdings die Videos vom Daft Punk Konzert in Berlin bei Blogrocking Beats anschaue, dann ärgere ich mich schon, dass ich sie am vergangenen Freitag […]
Pingback von The Chemical Brothers Konzert | Seven.lu am 9. Juli 2007 um 10:48 | Link
War in Düsseldorf. Das war auch schon sensationell, aber Berlin sah irgendwie noch besser aus. Dammit! Egal, hauptsache ich hab sie gesehen.
Kommentar von Marco am 11. Juli 2007 um 13:10 | Link
Ich war in Düsseldorf und Luxembourg, weil ich Düsseldorf nicht fassen konnte ;-) Es hat sich mehr als gelohnt!!! Der Auftritt in der Rockhal war fast noch geiler, auch wenn die Lichtshow ein paar Probleme gemacht hat. Fazit: Rockhal geileres Konzert, Düsseldorf geilere Lightshow! War bei beiden Konzerten fetteste Stimmung und das Live-Set von Belval habe ich auch schon gefunden:) http://lbravetti.free.fr/mix/daft%20punk%20-%20esch2.mp3
Geilste Eyecandy-Show, aller Zeiten!!! I´m addicted to them.
P.s: http://www.youtube.com/user/psyronoid
Kommentar von psyron am 17. Juli 2007 um 00:44 | Link