
In einem Wort - geil!
Erstmal zur Vorband: Diese bestand aus drei Personen (Drummer, Bassistin, Sänger/Gitarrist) und hört auf den Namen Navel. Mir persönlich hat die Band nicht wirklich gefallen, was allerdings nicht an ihrer Musik lag, denn die war definitiv rockig und laut - also so, wie sie eigentlich sein soll. Also fast. Manchmal verlor die Musik allerdings den Faden und wirkte dadurch wirr. Zu wirr! Der Sänger der Band erinnerte stark an einen Kurt Cobain - zumindest optisch - und gab sich alle Mühe wie dieser zu wirken… was kläglich scheiterte. Ach und nochwas Junge - brüllen ist nicht alles. Und andauernd “Baby, Baby” brüllen schon garnicht. Die Bassistin kündigte eines der letzten Lieder dann mit “Und jetzt kommt ein Lied zum Kotzen” an und dann spielte die Band “Vomitation”. Nunja, wie soll ich sagen?!? Treffender Titel!
Nun aber mal zum eigentlichen Ereignis - den Queens of the Stone Age! Josh Homme und seine Jungs haben den Löwensall aber mal definitiv gerockt. War ich auch bisher kein all zu großer Fan der Band, bin ich nach dem Konzert restlos begeistert. Super Sound hatt´n wa! Rund 500 Leute tobten, sprangen und tanzten vor der Bühne und auf der Galerie und wäre es nicht so scheiße heiß gewesen, hätte ich vielleicht etwas weniger Fremdschweiß abbekommen… aber hey, that´s rock´n´roll, da wird schonmal wild transpiriert.
Von den Lieder, die ich mir gewünscht hätte (I never came, Little Sister, Medication, Mosquito Song, Everybody knows that you´re insane) wurden zwar nur zwei gespielt, aber das machte nix.
Es bleibt zu sagen, dass man sich die Queens of the Stone Age auf alle Fälle mal live ansehen sollte, auch wenn man sonst eher kein Fan ist - das wird sich ändern!