Bei der Vorgruppe handelte es sich um eine schwedische Formation mit dem treffenden Namen Pain, die bei meiner Ankunft gerade dabei war Eleanor Rigby von den Beatles in einer Metal-Version zu spielen. Darauf folgten noch einige Headbanging-Nummern, bevor das Publikum über eine halbe Stunde Zeit hatte, ehe die Bühne für die finnische Band bereit war. Ich war gespannt, ob die neue Sängerin von Nightwish gerade die älteren Stücke, die mir wegen der Opernstimme von Tarja Turunen so gefallen, auch überzeugend interpretieren würde. Anette Olzon gelang es größtenteils, die Fans in Stimmung zu versetzen. Nachdem sie das Publikum gelobt hatte versprach sie außerdem, nach Luxemburg zurückkehren zu wollen. Stimmlich fand ich die Performance der Sängerin im Gegensatz zum Bassisten und Sänger Marco Hietala allerdings eher schwach, darüber hinaus erwarte ich mir von einem Eintrittspreis von 30 Euro mehr als 80 Minuten Spielzeit von der Hauptgruppe. Womit meine Schlussfolgerung auf die gleiche Feststellung wie beim Dream Theater Konzert letztes Jahr hinausläuft: Es tut mir nicht leid, dass ich dabei war, aber ein zweites Mal brauche ich diese Band nicht mehr live spielen zu sehen.
Dieser Beitrag ist eine um die Anfahrt-Details erleichterte Fassung des zuerst auf meinem Blog veröffentlichten Original-Beitrags.