Die meisten haben noch nie etwas von Niels Frevert gehört. Und auch der Hinweis „Der Sänger von Nationalgalerie“ hilft kaum jemandem weiter. Schade eigentlich, denn was der nette Barde aus Hamburg so alles zu singen und sagen hat, ist mehr als hörenswert. Drum hab ich auch nicht lange gefackelt als ich erfuhr, dass er mit Band im Frankfurter Sinkkasten aufspielt, und mir eine Karte besorgt.
Gegen viertel vor Neun ging es los mit der Vorgruppe, der Paul Dimmer Band. Nun ist der Sinkkasten nicht unbedingt bekannt für optimale Akustik, aber selbst mein Laienohr hat schnell gehört, dass der Klang doch einiges zu wünschen übrig lässt. Alles war etwas „dröhnig“ und der Gesang war wahrscheinlich nur für Eingeweihte zu verstehen. Ich zumindest, der ich Paul Dimmer vorher noch nicht kannte, habe leider nur sehr wenig der Texte verstanden. Schade. Nicht nur weil das, was man verstehen konnte, sehr viel versprechend klang, sondern auch weil Niel Frevert vor der Türe sagte, dass er Paul Dimmer wärmstens empfehlen kann.