Bright Eyes, - den Atelier, Luxemburg - 14. Juli 2007

Die Bright Eyes zu sehen war eigentlich eine logische Entscheidung, mag ich die Band doch sehr, besonderes die ruhigen, mit akustischer Gitarre gespielten Songs. Trotzdem habe ich mir kein Ticket vorbestellt und mich erst am Donnerstag entschlossen, wirklich da hin zu gehen. Keine lange Phase der Vorfreude wegen spontaner Aktion.

Leider hieß das auch ein teureres Ticket kaufen zu müssen, das dann leider 25 statt 20 Euro kostete. Dafür gab es dann auch eine Vorband. Oder eine Vorsängerin. Die nennt sich Jaymay, hatte trotz der unglaublichen Hitze im Atelier eine Mütze auf und stand mit einer akustischen Gitarre auf der Bühne. Und sang über Beziehungen. Und das klang alles sehr schön. Ich habe sofort an New York und diverse Szenen aus „Friends“ denken müssen, und ich sollte Recht behalten: Jaymay kommt tatsächlich aus New York und hat ihre Karriere an offenen Mikrofonen begonnen. Sie kann neben wunderschönen Liedern trällern auch noch erstaunlicherweise Blasinstrumente mit ihrem Mund nachmachen. Das klingt täuschend echt, sieht ein wenig merkwürdig aus und gab im Atelier Szeneapplaus.

Soweit ich sie verstanden habe, war dieses Konzert erst das zweite, das sie vor den Bright Eyes gespielt hat. Sie hat sich bedankt, verwirrt ob der vielen möglichen Schreibweisen von „Luxemburg“, wirkte ein wenig aufgeregt und hat irgendwann dann doch ihre Mütze ausgezogen.


(Bild CC by Jacobine)

Von Fireball am 17. Juli 2007 um 20:42 verzapft!
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Nick Cave, Rockhal, Luxemburg - 26. September 2006

Fireball war gestern (26. September 2006) auf einem Nick Cave-Konzert. Eigentlich auf dem ersten Nick Cave-Konzert seines Lebens. Also nicht das erste, was während seines Lebens veranstaltet wurde, sondern das erste, auf dem er sich befand. Zudem war es das erste Konzert eines internationalen Superstars und das erste Konzert in dem luxemburgischen Konzertbetongklotz mit dem vielsagenden Namen Rockhal (Auf Beamtenfranzösisch heißt das Ding wunderschön “Centre de Musiques Amplifiées”.). Und damit fangen wir auch an. Bzw, fangen wir doch ganz am Anfang an, also an der Reise zu dem Konzert.

Da Fire in E., der nördlichsten Metropole Luxemburgs, die dadurch dennoch nicht im Ösling liegt, um das mal wieder und nochmal klar gestellt zu haben, lebt, ist der Weg zu der Rockhal relativ weit. Erfreulicherweise liegt die Rockhal jedoch an der Haltestelle “Belval-Usines”, so dass man mit der Eisenbahn bis fast vor die Tür des Centre de Musiques Amplifiées anreisen kann.

Vor mir reisten 2 Damen, die lautstark verkündeten, dass sie sich ebenfalls das Konzert des Herrn Cave ansehen würden. Im Laufe ihres Gespräches, das sich zuerst um Filme, dann um die Trinkgewohnheiten ihrer Schüler und schliesslich um Gartenpflege und pedantische Nachbaren drehte, stellte sich heraus dass sie Lehrerinnen waren. Ich hatte eher Zwergpunks erwartet. Obwohl ich das mit dem Bier und den Stiefeln nicht unbedingt erleben musste. (Oh mein Gott! Ich habe jetzt sicher 20 Minuten nach diesem Eintrag von Comme gesucht! Das ist nicht zu tolerieren. Livejournal, ist ne Suche wirklich so schwer?)
(Bild von Julia Parsons, CC by-nc)
Bild von Julia Parsons (CC by-nc)

Von Fireball am 10. Juli 2007 um 21:03 verzapft!
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Rock um Knuedler - Luxemburg, 8. Juli 2007

Luxemburg war diese Woche das Land der Festivals. Nachdem die staatliche Rockhal am Donnerstag und Freitag das Unmögliche möglich gemacht hat und ein Open-Air in eine Halle verlegt hat, war es heute Sonntag dann am dem fast schon traditionellen Rock um Knuedler, das zwischendurch auch mal den Namen eines Mobilfunksponsors trug. Und letztes Jahr relativ viel HipHop bot. Auf jedenfall hat man sich dieses Jahr auf die Wurzeln besonnen und wieder einmal ein rockigeres EintagesOpenairfestival veranstaltet. Organisiert hat das übrigens das Luxembourg City Tourist Office. Da könnte man fast das Gefühl bekommen, es würden hierzulande nur vom Staat aus Konzerte organisiert werden. Dem ist nicht so. Jedenfalls waren ganze 16 Bands auf 3 Bühnen zu sehen und zu hören.

Ich habe mir das nicht alles angsehen und bin auch nicht bis zum Schluss geblieben. Ich fand den Rock um Knuedler immer deshalb schon nett, weil man einen netten Sonntag erleben konnte, wenig Stress mit An- und Abfahrt hatte und das alles auch noch für lau. Die Location ist auch nett: Der Knuedler, ein großer freier Platz mitten in Luxemburg-Stadt, liegt vor dem Rathaus und gegenüber dem großherzoglichen Palast. Es gab auch immer schon eine große und eine kleine Bühne, wobei die große in den letzten Jahren hauptsächlich für ausländische, “große” Bands genutzt wurde. Diesmal gab es dann auch noch eine dritte Bühne, auf der gerockt wurde, die aber ein wenig abseits stand.

Von Fireball am 09. Juli 2007 um 00:38 verzapft!
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Smashing Pumpkins - den Atelier, Luxemburg - 24. Mai 2007

Dass die Pumpkins zurück sind, konnte man seit der neuen Single “Tarantula” hören, aber so richtig fühlen war noch nicht. Ein Lied von einem Album macht noch keine Band, und einige vernebelt klingende Konzertberichte aus Paris machten die Botschaft noch nicht spürbar. Deshalb kann ich auch jeden verstehen, der sich die Frage stellt, ob es jetzt bloss eine Pumpkins-Coverband mit Original Sänger und Drummer ist, ZWAN mit neuer Instrumentalisierung und alten Pumpkins-Songs oder dann doch die “echte” Kürbistruppe.
Sicher, ohne Jammes und D’arcy wird es nie wieder das gleiche sein, aber Jeff Schroeder (Gitarre) and Ginger Reyes (Bass) machen einen verdammt guten Job. Und verstehen sich mit Billy und er sich mit ihnen. Aber vielleicht sollte ich die Geschichte von Anfang an erzählen.

Von Fireball am 25. Mai 2007 um 20:19 verzapft!
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