Mother Tongue. Und weil die relativ unbekannt sind, ein kurzer Auszug aus der deutschen Wikipedia:
Mother Tongue ist eine kalifornische Alternative-Rockband, deren Sound an den bluesigen Rock der 1970er Jahre (Jimi Hendrix, Led Zeppelin, etc.), mit Einflüssen aus Funk, Soul und anderen Musikstilen erinnert.
Vor der Muttersprache spielten noch zwei (zumindest mir unbekannte) lokale Vorbands, zu denen ich aber gar nichts sagen will und kann weil ich sowieso nur den letzten Song der zweiten Band gehört habe. Also gleich zum Hauptact. Der kleine Saal war zwar voll (also so 200 Leute, schätze ich mal, bin aber ziemlich schlecht im abschätzen von Menschenmassen) trotzdem konnten wir noch unmittelbar vor Beginn in die erste Reihe spazieren. Und eins vorweg: Mother Tongue muss man von ganz vorne sehen.
Um 10 kamen die 4 dann auch auf die Bühne (mit 1 Flasche Whiskey) und machten etwas, was nur noch wenige Bands machten. Sie stimmten ihre Gitarren selbst und steckten ihr Effektgeräte selbst an. Als sie fertig waren gings los. Und zwar richtig. Über 2 Stunden purer Rock. Inklusiver zahlreicher Jams (ich schätze mal, aber ihr wisst schon mit dem Abschätzen hab ich’s nicht so: 45 Minuten vom ganzen Gig waren gejammt) und Plaudereien mit dem Publikum.
Ich bin wieder sauber. Und ausgeschlafen. Das Southside ist vorbei, seit gestern Abend bin ich wieder daheim. Aber alles von Anfang an.
Donnerstag, 21. Juni 2007, 15:30: Mit etwas Verspätung gehts los. Und mit viel mehr, durch Stau verursachte, Verspätung kommen wir um halb 11 endlich in Neuhausen an. Ein Zeltplatz 1 Minute zum Haupteingang entfernt wird auch gefunden.
Der Freitag beginnt Festival-typisch. Das heißt Bier zum Frühstück, Essen aus der Dose. Die erste Band sind die manischen Straßenprediger aus Wales. Und die sind Live langweilig. Ausgezahlt hat es sich trotzdem, denn so sind wir bei Incubus vorne im Wellenbrecher, und dort wird so richtig gerockt. Stehen kann man nicht mehr, man klemmt nur mehr zwischen seinen Nachbarn. Danach sind unsere Mädels auch am Festival eingetroffen und man wirft noch einen kurzen Blick auf den Herrn Manson. Der singt falsch und ist überhaupt nicht aufregend.