Rooney im Atomic Café München am 21.09.2007

Erste Zweifel überkamen mich Naiven erst im Atomic Café selbst. Eine Dame jüngeren Jahrgangs vor mir drehte sich zu mir um und fragte mich, woher ich die Band denn kenne. Darauf wusste ich keine Antwort, weil der Zeitpunkt schon ein wenig länger her war. Sie meinte, dass sie Rooney aus einem Gastauftritt aus O.C. California kenne und ihr da der Sänger aufgefallen sei, weil der so süß schaue.

Ich schaute mich um und tatsächlich - das Publikum wäre locker als Abistreichbagage durchgegangen. Soweit, so jut. Die Vorband war nicht weiter erwähnenswert, völlig uninspirierter Deutschrock. Nicht einmal der Name war eingängig.

Dann kam eine deutlich überdimensionierte Umbaupause, in der sage und schreibe eine Box verschoben und fünf Instrumente gestimmt wurden. Dafür braucht man unbedingt ne ganze Stunde. Dann kam ER auf die Bühne. ER, den ich für einen Mittdreißiger mit selbstironischem Wesen gehalten habe (”I’m A Terrible Person…”). ER sah aus wie James Blunt, er heischte schon vor jedem Ton um Beifall Gekreische.

Von blogpartei am 24. September 2007 um 08:20 verzapft!
Kategorien: Konzert | Kommentare: Noch kein Beifall... | TrackBack-URL

Maxïmo Park im Atomic Café München - 17. März 2005

Paul Smith Maximo Park
Photograph: hi-tekznologik (cc-licensed)

Es gibt Schlüsselmomente im Leben eines Menschen. Momente, die einen ohne Vorwarnung packen, Momente, die sich mit so hoher Emotionalität ins Hirn einbrennen, auf dass die Bilder immer abrufbar bleiben.

Diese Momente gibt es überraschenderweise im Leben eines Musikliebhabers ebenfalls. Im Märzen 2005 stand der Autor dieser Zeilen hier zum wohl ersten Mal in seinem Leben bei einem Clubkonzert im Publikum, ohne den auftretenden Hauptact zu kennen: Maxïmo Park beehrten das Atomic Café. Inmitten von 400 zumeist jungen Menschen harrte ich der Dinge, die da noch kommen sollten. Die Menge war erregt, elektrisiert, ja gar aufgeputscht, noch bevor auch nur ein Mikrophon auf der Bühne stand. Nach geraumer Zeit kamen dann zügigen Schrittes ein paar nette Kerls von nebenan auf die Bühne, gefolgt vom Frontmann Paul Smith. Mit einem feuerroten Pullunder, schmalziger Pomade im Haar und einer Mimik wie Jack Nicholson in einem abgelegenen Skiressort.

Einige Monate später las ich in einem Vorbericht zum Konzert von Maxïmo Park beim Monsters of Spex in Köln, dass die Band wenige Monaten vor dem Debüt noch auf der Suche nach einem Frontmann gewesen war. Was, wenn sie nicht auf Paul Smith gestoßen wäre? Ich vermute, die Band stünde nicht in diesen Zeilen.

Von blogpartei am 09. Juli 2007 um 16:17 verzapft!
Kategorien: Konzert | Kommentare: 2 x Laolawelle! | TrackBack-URL

Tags: wie hätten's denn gerne?
View Results



Frankfurt berlin luxemburg Darmstadt concert Stuttgart Rockhal Pearl Jam Nachtleben Hurricane progressive rock Offenbach Nürnberg london Leipzig konzert Fusion belval Auckland Wuhlheide Wiesbaden Volbeat The Bloody Souls southside festival 2007 Smashing Pumpkins rock Pro Pain pornophonique Placebo Paderborn Nine Inch Nails Neuseeland neuhausen ob eck Neu Isenburg münchen mother tongue Morrissey Moritzbastei Metric metal Mediengruppe Telekommander Maximo Park Massive Attack Lärz Jahrhunderthalle Interpol Cube Bloc Party Barcelona Arctic Monkeys Ambassador 9to5 ��rzte Zoot Woman Yo La Tengo wisdom in chains Wien We Are Scientists waltari viersen velodrom uranami Turbonegro torpid today we rise Thom Yorke The Good The Bad And The Queen The Who The Sisters Of Mercy The Rebelles The Razors The People Involved The Other The National The Jai Alai Savant The Gossip The Fullbliss The Devastated Fan The Damned The Crüxshadows The Coolies The Busters the briefs The Blood Brothers TEZ Terry Callier techno Super 700 sumpfblume SUM41 Subway To Sally Stoke On Trent steven dewaele Steve Slingeneyer Stefaan Van Leuven Stadthalle Stadium soulwax Sonic Youth Sohpia Slowhand Slagsmålsklubben Ska sigurros Sigur Rós sick of it all shanghai Sewer Rats Schweden Schleyerhalle Schlachthof Saarbrücken Rüsselsheim Röhre Räuberhöhle rooney rockhouse salzburg Rock am Ring Robbie Williams Rheinkultur remixing Regenbogen Rainbows Radiohead Queens Of The Stone Age Queens of the Stone Age queen konzert postrock Postbahnhof Polarkreis 18 pink floyd Phil Selway Pharrell Peter Pan Speedrock Parkway Drive Olympiastadion of montreal Oceansize Oberhausen nutellica Nuclear Blast nite versions nightwish Nick Cave New Zealand neidklub m��nchen Mutemath Musik Music Muse Böblingen Monta Monotonix Mojave 3 Mogwai Moby Mind Over Matter Midlake Mia. Merchandise Markthalle Marilyn Manson Manchester Malcom Middleton Malahide Castle Magdeburg Mad Caddies Linkin Park lemon jelly left me breathless Leeds Ladytron k�ln Köln Krone Korn Knife Fight Kleingeldprinzessin Klassik Klasse Kings Of Leon Kindergeburtstag Kilians Kettcar Kataklysm kasabian Kantine Kaiser Chiefs justice Just Jack Johnny Greenwood Job for a cowboy jeans team Januar Jan Delay Incubus Hugenottenhalle hosen holy national victims heilbronn Heidelberg Karlstorbahnhof Battles Hameln Hamburg hal flavin Grandadbob Gorilla Biscuits Good Enough For You Goldfrapp Goldene Krone Gogol Bordello God Gnarls Barkley Get cape. Wear cape. Fly. Futureheads fusion festival Frühlingsshow friska viljor french style Frau Doktor Fish ffm farewell to words Fanta 4 europasaal eternal tango Essen Eric Fish eric electronica Einstürzende Neubauten eier mit speck Edguy eddies revenge Ed OBrien Eagles of Death Metal eagle*seagull Düsseldorf Dudelange dubstation Dublin dota & Die Stadtpiraten Don Julio & the Hispanic Mechanic DJ Shadow Disco Ensemble Dimmu Borgir digitalism Die Ärzte die ��rzte Den Atelier David Judson Clemmons david dewaele Danko Jones daft punk Crazy for Jane Bobby and Bloom Jens Friebe Converge Console Conne Island Colin Greenwood Coda Cocorosie Clueso Club Schocken clapton china Chemnitz Chemical Brothers Centrifuge Centralstation casketnail Campus Invasion campino Calexico Frankfurt/Oder Calexico Built To Spill Britta Bring me the horizon Bright Eyes Boundzound Bonn blues Blitzkid Blind Guardian Blackmail Billy Talent Billy Bragg Ben Folds Beatsteaks bayreuth batschkapp Auletta Atomic Café Atelier ASP askwhy Arcade Fire Arcade Fire Antagonist A heart is an airport 2007