Dieses Wochenende wurde der zwanzigste Geburtstag von Nuclear Blast gefeiert, dem weltweit größten Independent-Label, das sein Hauptaugenmerk auf Metal und alles was so ähnlich klingt gerichtet hat. Größen des Geschäfts, wie In Flames und sogar Manowar, sind und waren unter Vertrag, für die Feierlichkeiten waren geladen: Kataklysm, Edguy, Subway To Sally, Dimmu Borgir und Blind Guardian, als Bonustrack gab es noch Rage. Nun, es ist zu sagen, dass ich im Wesentlichen für Subway To Sally und Blind Guardian angereist bin, da ich lediglich die Existenz von Kataklysm und den Stil von Edguy und Dimmu Borgir kenne. Ich bin also arg vorbelastet, es mag sein, dass ich bei Subway To Sally ein wenig ins Schwätzen gerate und Dimmu Borgir in einem Satz abhandele, aber der Reihe nach.
Das Festival war auf jeden Fall eines: Groß. Die Schleyerhalle war von der Polizei mehr oder weniger hermetisch abgeriegelt, weil Leute mit langen Haaren ja auf jeden Fall Schwerverbrecher sind, aber das ist eine andere Geschichte. Am Eingang war, auch eine halbe Stunde nach Beginn des Einlasses, die Hölle los, Hundertschaften von schwarz gekleideten Verrückten blockierten den Gehweg, den Parkplatz und die Zufahrtsstraße. In der Schlange gab es sogar kostenlosen Vodka, da eine kleine Gruppe die Flasche nicht bis zur Abtastkontrolle leer bekamen und sie deshalb halb voll durch die Menge reichen mussten, was ich natürlich freudenstrahlend ausnutzte. Endlich in der Halle breitete sich, gelinde gesagt, schwere Verwirrung aus: Bereits das Foyer war größer als manch andere Konzerthalle, was es für Leute, die die Schleyerhalle noch nie betreten hatten, schwer machte, überhaupt die Bühne zu finden.
“Nie wieder SonneMondSterne!“ …schworen wir uns nach dem Wochenende vom 10. – 12. August 2007. Der erste Besuch dieses Festivals - im Vorfeld bereits mit hohen Erwartungen belegt und großer Vorfreude herbeigefiebert.
Viele Festivalerlebnisse liegen hinter uns in den letzten 13 Jahren, aber noch nie ein derartiges: derartig schlecht organisiert – und daraus resultierend derartig angespannte Stimmung. Und das lag nicht ursächlich am schlechten Wetter, denn man hat ja vollstes Verständnis dafür, dass man bei der Festlegung des Termins für ein Festival eben nicht weiß, wie das Wetter in der fernen Zukunft sein wird. Man kann aber sicher die Wettervorhersage in die kurzfristige Planung mit einbeziehen - war doch schon Tage im voraus klar, dass es ein verregnetes Wochenende werden würde. Es wäre also sehr klug gewesen präventiv etwas gegen die Schlammhölle zu tun, anstatt einfach mit offenen Augen und sehr wenig Mulch/Stroh/Vlies oder Sägespäne auf sie zuzustürmen.
Aber von vorne:
Das Dilemma begann eigentlich schon bei der Einfahrt in den „Campingplatz“ am Freitag Nachmittag (eigentlich handelte es sich ja mehr um einen Parkplatz mit Zelten - sehr clevere Idee, bei total aufgeweichtem Untergrund…) Parkanweisungen? Fehlanzeige.
Vor einer Woche auf einem späten Donnerstagabend hörte ich die dänische Band “Volbeat” zum ersten Mal auf YouTube.
“Verdammt, die rocken,” dachte ich, “guckste doch mal, wann die irgendwo in Deutschland spielen… Oh. Morgen Abend.”
Ich entschloß mich spontan, am Freitag früher Feierabend zu machen und den Civic zu satteln.
Ok, was brauchte ich? Mein Zelt, Bier, Fertigfrikadellen, ein paar Klamotten zum Wechseln, ‘nen Gartenstuhl und meine Akustikgitarre.
Also dann: Auf nach Viersen, zum “Eier-mit-Speck“-Festival.
Die Elektronischen Burgfestspiele auf der größten Burgruine Deutschlands waren immer gut besucht und fanden vor 2 Jahren das letzte mal statt. Dann war es aus. Keine wummernden Bässe mehr in den ehrwürdigen Mauern.

Hi folks
der Klimawandel ist schon ein ziemliches Arschloch, aber wat soll’s… Davon kenn ich ja auch noch einige mehr… Trotz der gefühlten 45 Grad in meiner Bude noch mal ein kurzer Abriß von der gestrigen Campus Invasion in Magdeburg:
Los gings bereits gegen 13 Uhr, da der Deutsche von Grund auf pünktlich (?) und vorausschauend anreist. Ausserdem hatte es irgendwer festgelegt und da hinterfragt man die Logik nicht. Kolonne; 4 Autos und schwupps waren wir die A 14 hoch. Ich war inklusive dem Konzert erst zwei Mal in Magdeburg, und das ist auch nicht so schlimm, wenn es dabei bleibt. Aber schließlich ist man durch Halle bereits ziemlich gut Hornhaut auf den Pupillen….
Egal, zurück zur Invasion. War erst mit der Claudi in der Stadt und haben uns die erste Band Gym Class Heroes geschenkt… Pünktlich zu Boundzound sind wir dann wieder aufgelaufen, nachdem wir den Einlaß hinter uns hatten. Die Security denkt sich aber auch immer wieder neue Spiele aus… Diesmal durften alle Gefäße bis 0,5 l passsieren, nur vorher aufschrauben und (!!!!) den Deckel weghauen… Wie dumm ist das denn? Jetzt weiß ich wenigestens, wo in den Bars der Begriff “Offene Getränke” herkommt…Fuckin’ fuck.
Ein Urgestein der deutschen Festivals ging dieses Jahr in die 25. Runde, Grund genug für mich, der Veranstaltung wieder mal einen Besuch abzustatten. Kost’ ja keinen Eintritt. Ein weiterer guter Grund ist die Tatsache, daß die Rheinkultur eines der wenigen Festivals ist, bei denen keine Monokultur vorherrscht und fast jeder Fan einer bestimmten Richtung voll auf seine Kosten kommt.
Bühne 1 und 2 boten viel für die Freunde von Rock/Alternative/Indie/Punk usw.
Bühne 3 war den Fans von (meist deutschem) Rap / HipHop vorbehalten
Bühne 4 gab allen Drum&Bass / Jungle Fans wieder “voll auf die 12″
Geärgert hat mich wieder die Tatsache, daß der Techno Floor aus früheren Jahren schon wieder nicht mit dabei war (und ich nehme mal an, für immer begraben ist). Der wurde damals mit der Begründung gecancelt, daß es mit den Anwohnern wegen der Lautstärke vor allem Abends Probleme gäbe. Habe ich nie so richtig verstanden, warum dann gerade der nicht minder laute Jungle Bereich keine Probleme macht.
Aber egal, hier eine kleine Chronologie des Tages:
Um kurz vor 14:00 Uhr auf dem Gelände eingetroffen, mit Familienanhang (mein Vater nämlich, der alte Haudegen, der schon auf Konzerte ging, als die Stones noch ne kleine Nummer waren, sowie mein “kleiner” Bruder).
Ich war ja vom 28.06. bis zum 1.07. 2007 bei der Fusion in Lärz. Auf einem wunderbaren Flughafengelände des Kulturkosmos Vereins. Wo jetzt schon zum 11 mal die Fusion zelebriert wird. Es ist ein sehr chillaxtes Festival mit keinem fetten Linup, dafür aber vielen kleinen und auch sehr spannenden Acts. Es ist wahrlich angenehmer als die großen Rockfestivals, wo man ständig den Hauptacts hinterherhetzt, um dann in der letzten Reihe zustehen und drei hüpfende Punkte auf der Bühne zusehen. Außerdem sind bei der Fusion Zeltplatz und Gelände eins. Man fährt mit seinem Auto vollgepackt mit Bier Klamotten und Essen dorthin, schlägt sein Zelt auf und läuft zum Gelände. Ohne das man vor der Security seine mitgebrachten Biere trinken Schokoladen oder Äpfel aufessen muss, bevor man einen Schritt auf das eigentliche Festivalgelände setzen darf. Ist mir alles schon passiert.
Der erste Act den wir gesehen haben war von einem Freund empfohlen, gefunden haben wir die Bühne mit den monotonix dann aber doch eher zufällig. Sie spielten in einem der zahlreichen Hangars, aber nicht auf, sondern vor der Bühne. Also, in der Menschenmasse, was einem sofort ein gewisses “wir” Gefühl vermittelte. Ein Schlagzeuger, ein begnadeter Gitarist der hinter dem Schlagzeug auf den Verstärkern steht und ein behaarter, schwitzender Sänger der mehr Zeit im Publikum verbringt als auf der “Bühne”, das sind Monotonix.
Das Musikfernsehen behandelt das Schwesterfestival des Hurricane recht stiefmüttlerich. Berichte finden sich selten, Mitschnitte gibt es spärlich. Dabei zieht das Southside Festival im Süden der Republik regelmässig ebenfalls Tausende auf einen Sportflugplatz in der tiefsten schwäbischen Provinz.

Leider wurde bei einem tragischen Unfall im Vorfeld ein Mensch getötet und die komplette Zeltbühne musste - wegen irreparablen Schäden - abgesagt werden. Zumindest meine Laune war danach (noch verstärkt durch das nicht ganz so prickelnde Wetter) nicht immer die Beste.
Mich interessiert sehr, was der Rest der Interwebgemeinde zum diesjährigen Festival zu sagen hat, deshalb her mit den Links/Berichten.
Links:
Luxemburg war diese Woche das Land der Festivals. Nachdem die staatliche Rockhal am Donnerstag und Freitag das Unmögliche möglich gemacht hat und ein Open-Air in eine Halle verlegt hat, war es heute Sonntag dann am dem fast schon traditionellen Rock um Knuedler, das zwischendurch auch mal den Namen eines Mobilfunksponsors trug. Und letztes Jahr relativ viel HipHop bot. Auf jedenfall hat man sich dieses Jahr auf die Wurzeln besonnen und wieder einmal ein rockigeres EintagesOpenairfestival veranstaltet. Organisiert hat das übrigens das Luxembourg City Tourist Office. Da könnte man fast das Gefühl bekommen, es würden hierzulande nur vom Staat aus Konzerte organisiert werden. Dem ist nicht so. Jedenfalls waren ganze 16 Bands auf 3 Bühnen zu sehen und zu hören.
Ich habe mir das nicht alles angsehen und bin auch nicht bis zum Schluss geblieben. Ich fand den Rock um Knuedler immer deshalb schon nett, weil man einen netten Sonntag erleben konnte, wenig Stress mit An- und Abfahrt hatte und das alles auch noch für lau. Die Location ist auch nett: Der Knuedler, ein großer freier Platz mitten in Luxemburg-Stadt, liegt vor dem Rathaus und gegenüber dem großherzoglichen Palast. Es gab auch immer schon eine große und eine kleine Bühne, wobei die große in den letzten Jahren hauptsächlich für ausländische, “große” Bands genutzt wurde. Diesmal gab es dann auch noch eine dritte Bühne, auf der gerockt wurde, die aber ein wenig abseits stand.
Ich bin wieder sauber. Und ausgeschlafen. Das Southside ist vorbei, seit gestern Abend bin ich wieder daheim. Aber alles von Anfang an.
Donnerstag, 21. Juni 2007, 15:30: Mit etwas Verspätung gehts los. Und mit viel mehr, durch Stau verursachte, Verspätung kommen wir um halb 11 endlich in Neuhausen an. Ein Zeltplatz 1 Minute zum Haupteingang entfernt wird auch gefunden.
Der Freitag beginnt Festival-typisch. Das heißt Bier zum Frühstück, Essen aus der Dose. Die erste Band sind die manischen Straßenprediger aus Wales. Und die sind Live langweilig. Ausgezahlt hat es sich trotzdem, denn so sind wir bei Incubus vorne im Wellenbrecher, und dort wird so richtig gerockt. Stehen kann man nicht mehr, man klemmt nur mehr zwischen seinen Nachbarn. Danach sind unsere Mädels auch am Festival eingetroffen und man wirft noch einen kurzen Blick auf den Herrn Manson. Der singt falsch und ist überhaupt nicht aufregend.
(Tag 1, Tag 2)
Morgens besahen wir unsere Schuhe, deren einer mir fast - aber nur FAST! - im Hurricanlichen Schlamm höchstselbst steckenblieb. Ich hielt ihn grade noch mit einem kleinen Zeh fest und schlappte sodann mit einem halbangezogenen Schuh ein paar Meter zum nächsten trockenen Stück Land, wo ich in wieder über den Fuß streifte und dabei feststellte, dass der Schlamm seinen Weg ins Schuhinnere gefunden hatte. Und morgens besah man sich die braune Pracht, die früher mal ein Paar weiße Sneaker darstellten. Nicht schön, aber scheiß drauf.
(Teil 1, Teil 3)
Als die Queens of the Stone Age den ersten Tag des Hurricane Festivals beendeten war es circa 1:30 Uhr, unsere Sachen lagerten rund 30 Kilometer entfernt in einem Hotel und wir wateten mit 50000 Menschen durch den Schlamm, auf die Straße, zur Hauptstraße - ein Weg von immerhin einer halben Stunde - wo bestellte Taxis auf- und abfuhren und für uns keines anhielt. Schließlich kamen wir auf die Idee unseren persönlichen Taxidriver anzurufen, der zu diesem Zeitpunkt in Bremen weilte, was sich für uns erstmal derbe weit entfernt anhörte, tatsächlich aber stand er mitsammt Taxi 20 Minuten nach Anruf vor uns. Und wärend dieser 20 Minuten kam uns eine Idee:
„Moment mal, hat der nicht vorhin gesagt, er habe Zimmer zu vermieten, oder?“
„Yep.“
„Warum stornieren wir nicht das Zimmer im 98 Kilometer entfernten Rotenburg und quartieren uns bei dem ein?“
„Noch heute Nacht?“
„Wenn er das mitmacht…“
„…dann schreiben wir denen einen Zettel…“
„…’Notfall +++ stop +++ Müssen abreisen +++ stop +++ Hier ein Fuffi und danke fürs Gepäckunterstellen +++ stop’ oder so ähnlich…“
„…genau!“
Also fläzten wir uns auf die Rückbank, dankten irgendwem für die neue bremer Gemütlichkeit und fragten Mr. Taxidriver: „Sagen Sie mal, lieber Mann, Sie meinten doch vorhin, sie hätten Zimmer zu vergeben?“
„Ja“ meinte da der Taxifahrer, „ich hätte da noch Zimmer zu vergeben.“
„Meinen Sie, wir könnten eins davon, äh… quasi… so… jetzt beziehen?“
„Jetzt?“
„Jetzt!“
„Ja na klar, ich ruf grade meine Frau an, die soll Euch die Betten herrichten..“
(Tag 2, Tag 3)
Von einer Tageskarte beim Rock am Ring, wo Prodigy in Pelzmänteln sowas von sich selbst gelangweilt waren und die Smashing Pumpkins kurz vor der Auflösung lediglich Songs aus ihrem Spätwerk spielten, irgendwann Ende der Neunziger einmal abgsehen war das Hurricane 2007 tatsächlich mein erstes Festival mit so richtgig Matsch und Regen und Rock über drei Tage und so. Die Loveparades 93 bis 97 und die ganzen Raves dazwischen waren doch irgendwie was anderes, denn dort bleibt einem wenigstens der Schuh nicht im Schlamm stecken. Was hamwa gelacht.
Als Madame Paradise endlich, nachdem ich geschlagene zwei Stunden am Bahnhof Scheeßel rumgewartet hatte (zwei Stunden in denen ich einem volltrunkenen Ü30-Emo mit stilechtem Lidschatten zwei Biere abgekauft hatte, die ihm beim Sturz auf den Asphalt aus den Tüten gekullert waren), ankam, fuhren wir zunächst mit einem Taxi ins nahegelegene in der Nähe gelegene in der Gegend befindliche ziemlich weit entfernten Hotel in Rotenburg, wo wir gedachten, vor und nach den Konzerten die Beine baumeln zu lassen. Und so fuhren wir mit einem Taxi eine ganze halbe Stunde zwanzig Kilometer durch die Prärie und verabschiedeten uns so langsam von dem Gedanken, diese Strecke mit dem Fahrrad bewältigen zu können. Vor allem nachts, voll mit Schlamm, naß bis auf die Haut und zum Umfallen fertig und wir fragten uns, wie zum Teufel wir jeden Tag 60 Euro für Taxifahrten herbekommen sollten, denn die waren nicht eingeplant. Doch die Macht sollte mit uns sein.
Mirjam Weichselbraun sieht toll aus wie immer, Markus Kavka schaut immer etwas belämmert, gibt aber trotzdem hin und wieder kluge Sachen von sich. Und über Linkin Park muss ich nix sagen, oder?
Die Pumpkins gestern waren ja gebrandet. Trugen Superheldenkostüme in den Farben (eigentlich: Weiß und Schwarz sind keine Farben sondern die vollkommene ab- bzw. anwesenheit von Farben) des Covers vom neuen Album und, naja, spielten halt.
Und Linkin Park nehmen sich viel zu ernst, dieser tierisch ernste Sänger geht mir mächtig auf den Saque. Ich hol mir mal ein Bier und freu mich auf die Ärzte.
Ich glaube, wenn man den Sänger von LP mit einer Nadel anpiekst, dann platzt er. Der Gitarrist sieht übrigens Chewbacca sehr sehr ähnlich.
Oh je. Meine Füße wippen im Takt. Verdammt.
I wanna fist you with rock
:-) Tsss, der gute Danko Jones. Dicke Hose, dicke Lippe und ein dickes Paket R.O.C.K. Der Brüllwürfel aus Kanada hatte gestern beim Konzert im Schlachthof nach wenigen Augenblicken die Bühne und das Publikum gewohnt fest im Griff. Unglaublich, was das Trio für ein Brett hinlegt. Schlagzeug-Gitarre-Bass, direkt in den Popo, geschmiert von der ureigenen Danko Jones Mischung aus augenzwinkerndem Ich-bin(hab)-de(r/n)-Grösste(n)-Gehabe und einer dicken Packung Charme. Das war genauso tight und beeindruckend wie damals, als ich Danko Jones zum ersten Mal in der Batschkapp im Vorprogramm der Backyard Babies und Hellacopters gesehen hatte. Kurz danach war er ja auch in Wiesbaden, musste aber in der kleinen Räucherkammer des Schlachthof spielen… woran er sich gestern auch genüsslich erinnerte: I tell you what, it feels good to rock the BIG stage!
Lange, lange hab ich überlegt, auch wenn Massive Attack als Headliner eigentlich keine Fragen offen lässt. Als aber nach Wochen das Festival immer noch nicht ausverkauft war (weder das in Leeds, noch das Original in London), wurde ich stutzig. Und das, wo in diesem Jahr doch Glastonbury nicht stattfindet!
Vor ein paar Tagen fiel mir dann aber ein, dass dafür ja ein anderes Großereignis stattfindet. Zwar nicht hier, sondern in Deutschland, aber dennoch von grossem Interesse für die englische Bevölkerung. Insbesondere da an diesem Wochenende die Achtelfinale der Gruppen A und B stattfinden.
Trotz des Wissens, dass die meisten Idioten nun also im Ausland, oder vor dem Fernseher verweilen werden, wollte ich aber dennoch nicht so ganz, denn ganz alleine, dass hat schon bei Oceansize keinen Spass gemacht. Und dann las ich, dass Metric Opener sind, und Miss Caros Einträge sind nicht spurlos an mir vorbeigegangen, so dass ich spontan eine Ticket erworb (und das trotz der Tatsache, dass ich mir bis dahin kein eines Lied von Metric angehört hatte).